Mendelssohn: Paulus 2006, Dvorak: Messe in D (2006)

Sommerkonzert 2006: Antonín Dvořák: Messe in D op. 86

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Paulus. Paulus 2006: Download Handzettel.pdf
Oratorium für Soli, Chor und Orchester op. 36

    Solisten:
    Benita Borbonus, Sopran;
    Dagmar Linde, Alt;
    Peter König, Tenor;
    Christian Palm, Bariton

 

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Sa, 09.12.2006

20.00 Uhr

1. Konzert

Große Halle, UWH

So, 10.12.2006

20.00 Uhr

2. Konzert

Mariendom (Wallfahrtskirche) zu Neviges
Velbert-Neviges

 

 

 

 

Sa, 13.01.2007

20.00 Uhr

3. Konzert

Marienkirche Witten, Zentrum

So, 14.01.2007

18.00 Uhr

4. Konzert

Audimax der
Ruhr-Universität Bochum

Download: Paulus Besetzung.pdf

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Paulus 2006

Ruhr Nachrichten:
Für viele gab"s nur Stehplätze

Witten - Riesenandrang gab es in der Universität. Nahezu 600 Menschen strömten herbei, um die Premiere des Paulus-Oratoriums zu erleben.

Chor und Orchester der Universität, insgesamt 145 Mitwirkende, brachten unter Leitung von Universitätsmusikdirektor Ingo Ernst Reihl in fast dreistündiger Aufführung das gewaltige Opus 36 von Felix Mendelssohn-Bartholdy 'auf die Chorstufen'. Da das Parkett die Zuhörer nicht fassen konnte, verteilten sich die Leute auf Galerien und Brücken. Mancher ergatterte nur einen Hörplatz im Hintergrund, viele mussten mit Stehplätzen vorlieb nehmen.

Zahlreiche neue Studenten und angehende Musiklehrer des Instituts für Waldorfpädagogik wirkten erstmals mit. Auf Routine konnte UMD Reihl daher in der Probenarbeit nicht zurückgreifen, musste für das hörenswerte Ergebnis um so härter arbeiten.

Namhafte Solisten

Als Solisten hatte man Benita Borbonus (Sopran) vom WDR Rundfunkchor Köln, Dagmar Linde (Alt), Preisträgerin des Torneo Internazionale di Musica 2006, Peter König (Tenor) vom Staatstheater am Gärtnerplatz in München sowie Christian Palm (Bariton), demnächst am Staatstheater Mannheim engagiert, gewonnen.

Der erzählend-dramatischen Komposition, uraufgeführt 1836, liegt ein episodisch aufgebautes Libretto des Komponisten sowie des Theologen Julius Schubring, um Leben und Mission des Pharisäers Saul, der Paulus wurde, zugrunde.

Sanfte und elegische Choräle ebenso wie monumental-expressive Chöre, das fordernde "Steiniget ihn!", dringen aus 90 Kehlen hervor, eindrücklich skandiert wie Fanfarenstöße. Saubere Orchesterarbeit liefern die zumeist jungen Musiker ab, vom begleitenden Ostinato bis zum gewaltigen Fortissimo, geben alles. Dagmar Linde mit ihrer großen Stimme hat nur eine kleine Partie. Benita Borbonus glänzt wunderbar fein mit 'Jerusalem', geht aber oftmals mit zu schwachem piano unter. Peter König ist die Stütze des Solistenquartetts.....

Reihl am Pult weiß genau, wo seine Mannen der Stützung bedürfen. Die Einsätze wirft er dem Chor mit aller Gewalt entgegen, stößt mit dem Taktstock zu. Jede Note lässt er die Sänger von seinen Lippen ablesen.

Glanzleistung

Mit kraftvolle Sprüngen holt der Mann im Frack die Reserven heraus, verausgabt sich als Animateur in höchstem Maße. War schon zur Pause eine bravouröse Glanzleistung zu würdigen, so gab der Schlussapplaus erneut Bestätigung für die monatelange Arbeit.

- Martin Schreckenschläger
11. Dezember 2006 | Quelle: RN

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Ruhr Nachrichten:
"Paulus"-Oratorium auf hohem Niveau

Wullen - Dem Höhepunkt des Jahres fiebern die Studenten der Universität Witten/Herdecke heute und morgen entgegen: Der Aufführung des Mendelssohn-Oratoriums "Paulus".

Mit viel Engagement haben sich Studenten aller Fakultäten zusammengefunden, um das Stück zu hinterleuchten, einzustudieren und nun endlich vor ein Publikum zu bringen.

Unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Ingo Ernst Reihl haben sie einige Hürden überwunden: "Anfangs war ich nach jedem Einsingen heiser", erzählt Ingmar Lampson, Erstsemestler an der Wirtschaftsfakultät der Uni. Die Heiserkeit hat er nach vier Monaten intensiver Probenarbeit mit Chor und Orchester überwunden. Auch die Reflexion über das Stück "Paulus" und die Problematik der Heidenmission hat den Studenten geholfen, das Stück besser zu verstehen und somit zu interpretieren: "Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, aus voller Kehle Steiniget ihn! zu schmettern", so Studentin und Chorsängerin Larissa Zierow, "aber die Kernaussage ist ja zeitlos: Wo heute Menschen Dogmen hinterfragen, dauert es auch nicht lange, bis andere sie steinigen wollen."

Kunst ist an der Universität Witten/Herdecke ein wichtiger Aspekt. Neben dem wissenschaftlichem Studium erfahren die Studenten so auch, wie etwa Musik verbindet und Emotionen transportiert. Dass es dadurch auch ohne Worte möglich ist, sich zu verstehen. Das hohe Niveau von Chor und Orchester spricht für die Begeisterung der mitarbeitenden Studenten.

Die "Paulus"-Aufführungen sind heute, um 20 Uhr in der Universität Witten/Herdecke und morgen, ebenfalls um 20 Uhr, im Mariendom zu Neviges. Die Karten kosten zehn, ermäßigt fünf Euro.

Samstag, 09. Dezember 2006  | 
Quelle: Ruhr Nachrichten (Witten)

WR 15.1.2007

Paulus" lässt aufhorchen

Chor und Orchester der Uni überzeugen mit Oratorium in der Marienkirche

"Vom Saulus zum Paulus werden" lautet eine beliebte Redewendung. Sie geht auf eine Begebenheit zurück, die in der Bibel berichtet wird. Saulus von Tarsus ist ein überzeugter Gegner der christlichen Gemeinden - bis ihm auf dem Weg nach Damaskus der Gottessohn erscheint. Tief getroffen wird er schließlich zu Paulus, zum Apostel Jesu und zum Missionar.

Diese Geschichte erzählt auch das 1836 uraufgeführte Oratorium "Paulus" von Felix Mendelssohn-Bartholdy, eines der gewichtigsten Werke dieser Gattung. Am Samstagabend widmeten sich der Chor und das Orchester der Universität Witten/Herdecke unter der Leitung von Ingo Ernst Reihl diesem Stück - mit hervorragendem Ergebnis.

Im Dezember war "Paulus" bereits auf dem Uni-Campus zu hören gewesen. Der feierliche Rahmen für eine Oratorien-Aufführung war aber jetzt mit der stimmungsvollen und gut besuchten Marienkirche wohl glücklicher gewählt. Auf den Chor warten im "Paulus" große Aufgaben: zahlreiche, an Bach orientierte Choräle, Chorfugen und viel Tonmalerei. Das alles meisterte das gut ausbalancierte Sängerensemble beachtlich.

Dramatische Passagen wie die "Steiniget ihn"-Rufe gelingen ebenso wie Sanftmut und Geschlossenheit erfordernde Stücke. "Wie lieblich sind die Boten" oder der Saul-Gesang des Frauenchores lassen aufhorchen.

Das Orchester unter der Leitung des stets hoch engagierten Ingo Ernst Reihl hat man selten so rund und klangschön erlebt. Freilich herrschten die satten, romantischen Farben vor, in der sich musikalisch Differenziertes leider etwas verlor; der Akustik mag das geschuldet sein.

Vier solide Sänger konnte man als Solisten erleben. Die undankbarste Aufgabe fiel der wunderbaren Altistin Dagmar Linde zu, die in ihr einziges Solo alles hineinlegte, was hier an Ausdruck möglich ist. In den Rezitativen artikulations- und intonationsschwach, in den Arien aber als durchaus überzeugend erwies sich die Sopranistin Benita Borbonus. Obwohl stimmlich ausgestattet mit Wärme und charakteristischer Färbung, hat auch Tenor Peter König hin und wieder Probleme, den rechten Ton zu treffen. Das Quartett vervollständigte Christian Palm, ein Bass mit ... wohltuender Geradlinigkeit.

14.01.2007   Von Markus Bruderreck

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